Thermographisches Press-Audit: Umfassenden Überblick gewinnen
Der technische einwandfreie Zustand einer Druckmaschine ist von elementarer Bedeutung für den Erfolg eines Druckhauses. Neben den erheblichen finanziellen Ausfällen einer verspäteten oder ausgefallenen Ausgabe einer Tageszeitung ist auch der Imageschaden enorm und nicht wieder gutzumachen.
Die Thermografie bietet bei entsprechender Anwendung ein probates Mittel um den Gesamtzustand sowohl der elektrischen als auch der mechanischen Baugruppen sicher beurteilen zu können.
An einer Druckmaschine existieren einige hundert Messstellen. Am Beispiel eines 8-Zylinder Systems, was im Zeitungsdruck zwischenzeitlich Standard ist, sind es insgesamt 524 Positionen. Die Inspektion dieser Anzahl von Bauteilen ist mit herkömmlichen Inspektionsmethoden nicht zu bewältigen. Darüber hinaus ist an den meisten Baugruppen wie z.B. Farbwalzen eine Zustandsbestimmung ohne Eingriff nicht möglich.
Unser Drive-Scan ermittelt den technischen Zustand während des Betriebes, ohne Beeinträchtigung der Produktion.
Im Bereich der Elektrik gibt es kein besseres Verfahren als den IR-Check, welches vergleichbare und ebenso sichere Ergebnisse über den technischen Zustand hervor bringt.
Modul A: IR-Check

- Beinhaltet die Messung und Analyse aller elektrischen Komponenten
- Schaltraum
- Maschinensteuerung
- Elektronik
- Die Auswertung findet nach den Regeln der Technik wie VDE und DIN / ISO statt. Neben einer Gefahrenanalyse wird eine
Risikobeurteilung durchgeführt.
Modul B: Drive-Scan
- Beinhaltet die Messung und Analyse aller mechanischen Komponenten von
- Rollenwechsler
- Einzugswerk
- Druckwerk
- Falzaufbau
- Falzapparat
- ggf. Trockner und Kühlwerk
- Die Auswertung berücksichtigt bekannte Grenzwerte sowie ISO Normen und bezieht sich auf die betriebsbedingten
Eigenschaften wie Laufzeit und Drehzahl. Die Beurteilung findet nach den daraus ermittelten maschinenspezifischen Sollwerten statt.


